Was bedeutet der Krieg in der Ukraine für Sachsens Tourismus?

Dresden - Der Krieg in der Ukraine wird sich auch auf den Bereich Tourismus auswirken. Das sagte Sachsens Tourismusministerin Barbara Klepsch (56, CDU) zur Eröffnung der zweiten Runde des "Innovationswettbewerbs Tourismus 2022" am Donnerstag in Dresden.

Nur neue Ideen bringen Sachsens Tourismus weiter: Veronika Hiebl (50, TMGS), Tourismusministerin Barbara Klepsch (56, CDU) und Josephine Hage (39, Kreatives Sachsen, v. l.).
Nur neue Ideen bringen Sachsens Tourismus weiter: Veronika Hiebl (50, TMGS), Tourismusministerin Barbara Klepsch (56, CDU) und Josephine Hage (39, Kreatives Sachsen, v. l.).  © Ove Landgraf

Klar sei, dass sich das Ausbleiben russischer Gäste auf die sächsischen Tourismuszahlen kaum auswirken werde, da sie bei den Übernachtungszahlen weniger als ein Prozent ausmachten.

Welche Auswirkungen der Krieg auf die Branche genau haben werde, sei momentan noch nicht abschätzbar, betonte Veronika Hiebl (50) von der Tourismus-Marketinggesellschaft Sachsen.

Aktuell seien sächsische Destinationen gut gebucht, auch die Großstädte Dresden, Leipzig und Chemnitz, die in der Pandemie Ausfälle zu verzeichnen hatten.

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Weitere touristische Potenziale soll der aktuelle Wettbewerb heben. Gefragt sind innovative Ideen aus allen Bereichen. Bewerbungsschluss ist der 10. April: www.sachsen-geht-weiter.de

Titelfoto: Ove Landgraf

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