Weltkriegsmunition an der Luppe: Räumung zieht sich noch Monate

Leipzig - Die Bergung von Weltkriegsmunition an der Wilden Luppe nahe der Autobahn 9 an der Landesgrenze von Sachsen und Sachsen-Anhalt wird sich bis in das kommende Jahr hinziehen.

Die Räumung der gefundenen Munition sollte ursprünglich bereits im Mai erfolgen. (Archivbild)
Die Räumung der gefundenen Munition sollte ursprünglich bereits im Mai erfolgen. (Archivbild)  © Michael Strohmeyer

Bislang seien 490 Kilogramm Munition und 720 Munitionsteile aus dem Zweiten Weltkrieg aus dem Fluss geborgen worden, teilte das Polizeiverwaltungsamt am Freitag in Dresden mit.

Dabei handele es sich überwiegend um Munition für Panzerabwehrwaffen, Granatstücke, kleinere Granaten sowie Handwaffenmunition.

Mit der Bergung der Munition war vor etwa drei Wochen begonnen worden (TAG24 berichtete).

Nach aktueller Lage könne eine Sperrung der A9 weiterhin ausgeschlossen werden, hieß es von der Behörde.

Ursprünglich war die Räumung des Flussbettes an der viel befahrenen Autobahn für Mai vorgesehen gewesen.

Granaten liegen in einem Bunker des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD) der Polizei Sachsen-Anhalt in einer Kiste. (Archivbild)
Granaten liegen in einem Bunker des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD) der Polizei Sachsen-Anhalt in einer Kiste. (Archivbild)  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Die Corona-Pandemie hatte den Zeitplan jedoch durcheinander gebracht.

Titelfoto: Michael Strohmeyer

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