"Wir bleiben, solange wir gebraucht werden": Soldaten kämpfen an Sachsens Corona-Front

Görlitz - Der Landkreis Görlitz findet in der Corona-Pandemie Schritt für Schritt zur Normalität zurück.

Noch im November deutschlandweiter Corona-Hotspot - aktuell stabilisiert sich die Lage.
Noch im November deutschlandweiter Corona-Hotspot - aktuell stabilisiert sich die Lage.  © imago images/imagebroker

In der nächsten Woche will der Krisenstab entscheiden, ob der Einsatz der Bundeswehr weiter erforderlich ist - und ob Lockerungen möglich sind.

Weniger Neuinfektionen, eine geringere Bettenbelegung in den Krankenhäusern, eine bessere Personaldecke in den Kliniken und eine professionelle Kontaktnachverfolgung: "Es sieht sehr gut aus", sagte Sozialdezernentin Martina Weber am Mittwoch im Hinblick auf die aktuelle Corona-Situation im Landkreis Görlitz.

"Ohne die Bundeswehr hätten wir das nicht geschafft", versicherte Landrat Bernd Lange (64, CDU). Aktuell im Einsatz: 101 Soldatinnen und Soldaten, die Hälfte in der Kontaktnachverfolgung, die andere im Klinikservice.

Schluss wäre am 19. Februar.

Nächste Woche soll über den weiteren Einsatz entschieden werden, so Landrat Lange. "Wir bleiben, solange wir gebraucht werden", sagte der Kommandeur des Landeskommandos Sachsen, Oberst Klaus Finck (61).

Oberst Klaus Finck (61), Kommandeur Landeskommando Sachsen.
Oberst Klaus Finck (61), Kommandeur Landeskommando Sachsen.  © imago images/xcitepress

Optional stellte Lange Lockerungen in Aussicht, bei der Ausgangssperre etwa. Ausschlaggebend ist die Wocheninzidenz. Das Robert-Koch-Instituts verzeichnete am Mittwoch (0 Uhr) keine neuen Todesfälle, 80 Neuansteckungen im Vergleich zum Vortag und eine Wocheninzidenz von 106.

Titelfoto: Montage: imago images/imagebroker/imago images/xcitepress

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