Wird 2020 endlich das lang ersehnte Pilzjahr? Sammler sind vorsichtig optimistisch

Annaberg - Drei regnerische Tage mit teils ergiebigen Niederschlägen in Sachsen - was Sonnenanbeter nur murrend hinnehmen, lässt bei Schwammesammlern Hoffnung sprießen. Wird 2020 das ersehnte Pilzjahr?
Schwamme-Experte Frank Demmler (74) geht hoffnungsvoll in die Pilzsaison.
Schwamme-Experte Frank Demmler (74) geht hoffnungsvoll in die Pilzsaison.  © Uwe Meinhold

Michael Möbius (56) aus Geringswalde hatte vor ein paar Tagen schon großes Glück: Zwei Kilo Birkenpilze am Radweg bei Rochlitz waren seine Beute. Der Pilzberater hofft auch im Weiteren auf eine ergiebige Saison.

Möbius: "Die erste Hälfte fiel weniger trocken aus als in den beiden Vorjahren. Gibt es noch weiter Regen, könnte es eine ordentliche Schwemme geben."

"Der Waldboden ist aber noch immer viel zu trocken", gibt sein Kollege Frank Demmler (74) aus Lauter zu bedenken. "Ich hoffe zumindest auf ein normales Schwammejahr."

Auch in seiner Gegend werden Sammler derzeit fündig. Demmler: "Es gibt reichlich Perlpilze, auch schon Maronen und Steinpilze." Aber die Feuchtigkeit sei das A und O fürs Wachstum.

Ob drei Tage Regenwetter da was brachten? Kleinere Pilzarten sprießen drei oder vier Tage nach dem Regen, größere brauchen schon mal eine Woche. 

Die ersten Birkenpilze wurden bereits geschnitten. Doch nach wie vor ist Regen vonnöten.
Die ersten Birkenpilze wurden bereits geschnitten. Doch nach wie vor ist Regen vonnöten.  © imago images/McPHOTO
Aber man kann bereits heute schon mal einen Blick riskieren.

Titelfoto: imago images/McPhoto/Uwe Meinhold

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