Wochenlange Trockenheit: Mehrere Waldbrände in Sachsen!

Bautzen/Chemnitz - Trockenheit und unverbesserliche Knallköpfe halten derzeit die Feuerwehren auf Trab.

Im Wald nahe Lohsa kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Feuer. Die Trockenheit sorgt derzeit in Sachsen für eine sehr hohe Waldbrandgefahr.
Im Wald nahe Lohsa kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Feuer. Die Trockenheit sorgt derzeit in Sachsen für eine sehr hohe Waldbrandgefahr.  © xcitepress

Wegen fehlender Niederschläge gilt in Sachsen fast flächendeckend die höchste Waldbrandstufe 5. Schnell kann sich Unterholz entzünden. Zu allem Überfluss wird auch noch mit Böllern gezündelt!

Aus bisher ungeklärter Ursache fackelten am Wochenende mehrere Hektar Wald bei Lohsa (Landkreis Bautzen) ab. Die Kameraden löschten und rückten zur Sicherheit tags darauf erneut an, um nochmals abzulöschen.

Im Februar gab es in Sachsen nur Niederschläge von 60 Liter pro Quadratmeter. Viel zu wenig. Dazu kommt heftiger Wind, der jeden Funken sofort überspringen lässt.

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Deshalb gelten vielerorts die Warnstufen 4 oder gar 5. Spaziergänger sollten die Wege nicht mehr verlassen. Die Feuerwehr ist in erhöhter Alarmbereitschaft.

Entspannung nicht in Sicht

Die Kräfte sorgten für ein Ende der Flammen.
Die Kräfte sorgten für ein Ende der Flammen.  © xcitepress

Umso ärgerlicher, dass die Kameraden auch zu derlei Bränden mussten: In Chemnitz fackelte es mehrfach im Unterholz, und in Schwarzenberg loderten die Flammen auf einer 100 Quadratmeter großen Wiese.

In beiden Fällen geht die Polizei davon aus, dass Jugendliche zuvor Böller abgeschossen hatten. Nach diesen Feuerteufeln wird nun gesucht.

Entspannung ist nicht in Sicht. Zwar sagt der Wetterdienst für Anfang kommender Woche Niederschläge voraus - allerdings nur "leichte Schauer".

Titelfoto: xcitepress

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