Zittauer Chefarzt stirbt nach Coronavirus-Infektion

Zittau - Das Klinikum Oberlausitzer Bergland trauert um einen seiner Chefärzte. Dr. Wolfgang Eipperle verstarb am 11. März im Alter von nur 61 Jahren. Das Klinikum gab den Tod des Chefarztes der Klinik für Innere Medizin auf seiner Homepage bekannt.

Das Klinikum Oberlausitzer Bergland in Zittau. Hier leitete der verstorbene Chefarzt Dr. Wolfgang Eipperle die Corona-Station.
Das Klinikum Oberlausitzer Bergland in Zittau. Hier leitete der verstorbene Chefarzt Dr. Wolfgang Eipperle die Corona-Station.  © Daniel Schäfer/dpa-Zentralbild/dpa

In einer Traueranzeige heißt es: "In der leider nur 10 Monate währenden gemeinsamen Zusammenarbeit haben wir Herrn Dr. Eipperle als einen jederzeit um seine Patienten besorgten, freundlichen und allseits geschätzten Chefarzt kennenlernen dürfen."

Der 61-Jährige ist im Dresdner Uniklinikum am Coronavirus gestorben.

Der Mediziner, der eigentlich aus Baden-Württemberg stammt, war Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin, Neurochirurgie und Innere Medizin. Am Klinikum hatte er sich auch um Corona-Patienten gekümmert und dazu beigetragen, vielen das Leben zu retten. Er leitete die Corona-Station in dem Krankenhaus.

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Im Nachruf auf den beliebten Arzt heißt es weiter: "Selbst bis vor Kurzem in seinem Bemühen um die Rettung und Behandlung der Covid-Patienten in seiner Klinik tätig, konnten ihm die Ärzte und Pflegekräfte im Universitätsklinikum Dresden nicht mehr helfen."

Das Klinikum trauere mit den Angehörigen und werde Dr. Eipperle in bester Erinnerung behalten.

Titelfoto: Daniel Schäfer/dpa-Zentralbild/dpa, Screenshot Klinikum Oberlausitzer Bergland

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