Zoo Hoyerswerda trauert: Mit dem Tod von Irina endet die Haltung der Raubtiere

Hoyerswerda - Traurige Nachrichten aus dem Zoo Hoyerswerda: Nachdem erst vor wenigen Tagen Zwergflusspferd Paula an Altersschwäche gestorben ist, trauert der Zoo nun um Tiger-Dame Irina.

2007 wurde Tigerin Irina geboren. 36 Jahre lang wurde die Raubtierart im Hoyerswerdaer Zoo gehalten.
2007 wurde Tigerin Irina geboren. 36 Jahre lang wurde die Raubtierart im Hoyerswerdaer Zoo gehalten.  © Zoo Hoyerswerda/dpa

Ein Tierarzt schläferte sie wegen eines akuten Nierenversagens ein, wie der Zoo am Freitag mitteilte.

Demnach war Irina fünf Jahre lang wegen einer Nierenanfälligkeit in Behandlung und bekam spezielle Medikamente. In den vergangenen Tagen habe sich ihr Zustand zunehmend verschlechtert, sie habe weder Appetit noch Bewegungsdrang gezeigt.

Eine Blutprobe habe auf akutes Nierenversagen hingewiesen.

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Der Zoo zeigte sich betroffen von Irinas Tod, die 2007 als eine von drei Tigerdrillingen in Hoyerswerda geboren wurde.

"Wenn man ein so enges Verhältnis zu einem seiner Schützlinge hat, dann schmerzt ein solcher Verlust noch mehr", sagte Tierpflegerin Heidi Sladek, die laut Mitteilung bei Irinas Geburt dabei war.


Mit dem Tod des Tieres endet die 36-jährige Haltung der Raubtierart in Hoyerswerda. Nach einem Umbau soll das Gehege den China-Leoparden zur Verfügung stehen.

Titelfoto: Zoo Hoyerswerda/dpa

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