Zu wenig BioNTech-Impfstoff geliefert: Sachsen hofft auf Nachlieferung

Dresden - Sachsen setzt auf eine rasche Nachlieferung von fehlenden Impfdosen in sächsischen Arztpraxen.

Petra Köpping (62, SPD) hofft auf die fehlenden Impfstoff-Dosen.
Petra Köpping (62, SPD) hofft auf die fehlenden Impfstoff-Dosen.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

"Wir hoffen, dass es beim Impfgipfel zur Sprache kommt und die Lieferungen, die bei uns nicht angekommen sind, nachgeliefert werden", sagte Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) am Dienstag dem Radiosender MDR Info.

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass die Ärzte im Freistaat weniger BioNTech-Impfstoff geliefert bekamen als sie bestellt hatten. Man sei dem nachgegangen und habe festgestellt, dass der Großhandel falsch ausgeliefert habe, so Köpping.

Die Ministerin geht davon aus, dass ab Anfang Juni mehr Impfstoff zur Verfügung steht, so dass dann die Nachfrage befriedigt werden könne.

Bereits ab dieser Woche hat Sachsen die Impfreihenfolge in den Arztpraxen aufgehoben. Damit können sich alle Erwachsenen um einen Termin für eine Corona-Schutzimpfung bemühen.

Der Hausärzteverband rechnet mit großer Nachfrage bei zu wenig Impfstoff. In den Impfzentren bleibt die Priorisierung vorerst bestehen.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Mehr zum Thema Sachsen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0