Ausreißer-Kälber aus Hohenstein-Ernstthal sind vermutlich verhungert

Hohenstein-Ernstthal - Welch ein herzzerreißendes Drama. Vor einer Woche büxten sieben Kälber von einer Weide bei Hohenstein-Ernstthal aus. Ein Jungrind konnte die Polizei von der A4 retten, sechs sind weiter verschwunden. Vermutlich sind die Kälbchen tot, da sie ohne Muttermilch nicht überleben können.

Ein Polizist trägt ein verirrtes Kälbchen von der A4 bei Wüstenbrand: Sechs weitere Jungtiere sind vermutlich tot.
Ein Polizist trägt ein verirrtes Kälbchen von der A4 bei Wüstenbrand: Sechs weitere Jungtiere sind vermutlich tot.  © Polizei

Die Tiere waren zunächst nahe der Autobahn gesehen worden.

Als die Polizei anrückte, war nur noch ein Kälbchen dort - und nahm sofort Reißaus.

Stunden später meldeten Autofahrer ein Kalb auf der Auffahrt zur A4 bei Wüstenbrand.

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Die Polizei sperrte die Schnellstraße, fing das Jungtier zusammen mit einem hilfsbereiten Lasterfahrer ein.

Ein Beamter trug das Kalb vorsichtig von der Autobahn. Die übrigen Ausreißer sind bis heute nicht aufgetaucht.

Der Tierbesitzer hat keine Hoffnung, seine Kälber lebend wiederzusehen - sie sind zu jung, um sich von Pflanzen zu ernähren.

Titelfoto: Polizei

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