Serie geht weiter! Sechster Laubenbrand in Crimmitschau

Crimmitschau - Die Serie von Laubenbränden in Crimmitschauer Kleingartenanlagen nimmt kein Ende! In der Nacht zum Donnerstag brannte bereits zum sechsten Mal innerhalb weniger Wochen eine Holzlaube ab.

In der Nacht zu Donnerstag brannte in Crimmitschau erneut eine Gartenlaube ab.
In der Nacht zu Donnerstag brannte in Crimmitschau erneut eine Gartenlaube ab.  © Mike Müller

Dauereinsatz für die Crimmitschauer Feuerwehr: Diesmal ging eine Laube in der Kleingartenanlage "Heimaterde" am Rothenmühlweg in Flammen auf. Der Polizei wurde das erneute Feuer kurz nach drei Uhr  am frühen Donnerstagmorgen gemeldet.

Das Gartenhäuschen aus Holz wurde bei dem Feuer vollständig zerstört, wie die Polizei am Donnerstagnachmittag mitteilt. Der genaue Sachschaden kann aktuell noch nicht beziffert werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. Bislang fehlt jedoch jede Spur zum Täter, darum bitten die Ermittler um Zeugenhinweise.

"Wer in der Nacht zum Donnerstag verdächtige Beobachtungen in der Nähe der Kleingartenanlage machen konnte, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0375/4284480 zu melden", so ein Sprecher der Polizei Zwickau.

Brandserie hält Feuerwehr in Atem

Seit Ende Mai hat es in Crimmitschau bereits fünf Laubenbrände gegeben: Die Brandstifter schlugen dreimal in der Kleingartenanlage "Glutos" (Breitscheidstraße) und Anfang Juni zweimal in der Anlage "Am Höllgraben" (Arndtstraße) zu. Alle fünf Lauben wurden bei den Bränden vollständig zerstört. Die Tatzeit lag bisher immer zwischen drei und vier Uhr morgens. In der Anlage an der Breitscheidstraße musste die Feuerwehr im Mai sogar zweimal innerhalb von 24 Stunden ausrücken. In zwei aufeinanderfolgenden Nächten brannten dort zwei sich gegenüberstehende Holzlauben nieder, nur verkohlte Reste blieben übrig. Nur eine Woche später brannte es dort ein drittes Mal.

Personen wurden bei beiden Laubenbränden bisher glücklicherweise nicht verletzt. Die Ermittlungen zu den Brandursachen laufen.

Titelfoto: Mike Müller

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