Fürs digitale "Gedächtnis": Horch-Museum sucht Erinnerungsstücke

Zwickau - Sachsen at work! Wie wurde im Industriezeitalter gearbeitet und welche Erinnerungsstücke existieren dazu? Das Recherche-Unternehmen "Facts and Files" aus Berlin will genau das wissen und sucht private Geschichten aus Südwestsachsen.

Um mehr über die mitgebrachten Dokumente oder Objekte zu erfahren, führt das Team von "Facts and Files" kurze Interviews.
Um mehr über die mitgebrachten Dokumente oder Objekte zu erfahren, führt das Team von "Facts and Files" kurze Interviews.  © Facts & Files

Im Zwickauer August-Horch-Museum finden deswegen am 6. und 7. November Aktionstage statt. 

Das Team von "Facts and Files" wird vor Ort sein und handschriftliche Dokumente, Fotos, Briefe und vieles mehr digitalisieren. Das können Brigadebücher, Betriebsausweise von Eltern, Tage- und Notizbücher von Großeltern oder Flugblätter von einem Streik sein. 

"Wir wollen das digitale Gedächtnis erweitern und Arbeitsgeschichte unter dem Motto 'Sachsen at work' so lange wie möglich erhalten. Jeder kann auf das Archiv zugreifen", sagt Frank Drauschke, Mitgründer von "Facts and Files".

An den Aktionstagen werden mit den Einreichern zunächst Interviews geführt, danach die Mitbringsel mittels Scanner und Kameras digitalisiert. Auch kleinere Werkzeuge können als 3- D-Objekt aufgezeichnet werden. 

Die Mitbringsel werden mithilfe von Kameras oder Scannern digitalisiert.
Die Mitbringsel werden mithilfe von Kameras oder Scannern digitalisiert.  © Facts & Files

Mehr unter: www.factsandfiles.com.

Titelfoto: Facts & Files

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