Motorrad-WM: Der Sachsenring bereitet sich vor!

Hohenstein-Ernstthal - Die Motorrad-WM für die Saison 2020 steht durch die Corona-Pandemie auf der Kippe. 

Im Vorjahr kamen mehr als 200.000 Fans auf den Sachsenring, für das Rennen im Juni sind bereits 70.000 Karten verkauft.
Im Vorjahr kamen mehr als 200.000 Fans auf den Sachsenring, für das Rennen im Juni sind bereits 70.000 Karten verkauft.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Ausgefallen sind bereits drei Rennen, wurden für den Herbst neu terminiert. Die Läufe von Frankreich (15. Mai), Italien (31. Mai) und Spanien (7. Mai) sind auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben worden. 

Nach dem aktuellen Rennkalender würde am 21. Juni auf dem Sachsenring gefahren werden. Dort laufen die Vorbereitungen weiter.

Überall werden Veranstaltungen abgesagt, derzeit dreht sich buchstäblich kein Rad. In den kommenden Wochen wird es keine Rückkehr zur Normalität geben. 

Mutmaßlicher Kiosk-Einbrecher schläft neben dem Tatort ein
Zwickau Mutmaßlicher Kiosk-Einbrecher schläft neben dem Tatort ein

Trotzdem plant der ADAC als Veranstalter weiter, wohl wissentlich, dass keiner um eine Absage herumkommen wird. "Wir können die Hände nicht in den Schoß legen und müssen vorbereitet sein, was auch immer in den kommenden Wochen passieren wird", sagte ein ADAC-Sprecher dem Motorsportportal "speedweek.com". 

"Da wir noch mehr als 2,5 Monate bis zum Grand-Prix haben, sind wir noch nicht im kritischen Bereich, dass die Veranstaltungsinfrastruktur aufgebaut werden muss. Diese Aufgabe beginnt im Regelfall sechs Wochen vor dem Event", so der ADAC.

Wenig Hoffnung auf Motorrad-WM

Erschwerend kommt hinzu, dass Hotel und Pensionen bis auf Weiteres geschlossen sind, viele Länder Einreiseverbote in andere Nationen ausgesprochen haben und auch der Flugbetrieb derzeit ruht. 

All das macht wenig Hoffnung, die Motoren in Sachsen dröhnen zu hören.

70000 Karten wurden bereits verkauft, im Vorjahr kamen über 200.000 Fans auf den Sachsenring, es ist in Deutschland des größte Sportereignis überhaupt.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Mehr zum Thema Zwickau: