Nazi-Eklat bei Eispiraten-Heimspiel: Verein distanziert sich vom Vorfall

Crimmitschau - Beim letzten Heimspiel der Eispiraten gegen die Löwen Frankfurt (2:5) in Crimmitschau ist es abseits des Eises zu hässlichen Szenen gekommen, die in keinem Stadion und überhaupt nirgends etwas verloren haben!

Eispiraten-Geschäftsführer Jörg Buschmann (38) distanziert sich ganz klar von den Hitlergrüßen beim letzten Heimspiel.
Eispiraten-Geschäftsführer Jörg Buschmann (38) distanziert sich ganz klar von den Hitlergrüßen beim letzten Heimspiel.  © Andreas Kretschel

Aus einer mutmaßlich 24-köpfigen Gruppe schlugen sich vier Personen wechselnd auf die Brust und zeigten mehrfach den Hitlergruß. Der Sicherheitsdienst verständigte umgehend die Polizei.

Diese konnte laut Polizeibericht anhand von Zeugenaussagen und Videoaufzeichnungen die beteiligten Personen ausfindig machen und beim Verlassen des Stadions festsetzen sowie deren Personalien feststellen.

Ein Tatverdächtiger konnte demnach noch vor Ort zweifelsfrei durch zwei Zeugen identifiziert werden.

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Die Verantwortlichen der Eispiraten verurteilten die Vorkommnisse aufs Schärfste und ziehen Konsequenzen. "Die Eispiraten sind ein familienfreundlicher Verein, welcher solche Vorkommnisse in keiner Art und Weise tolerieren kann und wird", äußert sich Geschäftsführer Jörg Buschmann (38).

"Wir distanzieren uns von diesen Gruppen und werden dementsprechend Stadionverbote auch verteilen", so Buschmann weiter.

Titelfoto: Andreas Kretschel

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