Wieder Telefonbetrug: Täter machen bis zu 30.000 Euro Beute

Wilkau-Haßlau/Fraureuth - Immer wieder sind Betrüger mit ihrer Masche erfolgreich. Nun gibt es wieder aktuelle Fälle.

Angebliche Gewinne oder falsche Sparkassen-Mitarbeiter: Telefonbetrüger haben in den vergangenen Tagen reiche Beute gemacht. (Symbolbild)
Angebliche Gewinne oder falsche Sparkassen-Mitarbeiter: Telefonbetrüger haben in den vergangenen Tagen reiche Beute gemacht. (Symbolbild)  © 123RF / rido

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, erhielt ein 44 Jahre alter Mann aus Wilkau-Haßlau am 7. April einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter einer Lottofirma. Dieser teilte ihm mit, dass er 39.000 Euro gewonnen hätte. Um den Gewinn einzulösen, sollte der 44-Jährige zunächst Google-Pay-Karten im Wert von 650 Euro kaufen. Der Mann kam der Aufforderung des mutmaßlichen Betrügers nach und kaufte die Karten.

"Einen Tag später wurde ihm mitgeteilt, dass ein Irrtum vorläge und sein Gewinn im mittleren sechsstelligen Bereich läge. Um diesen zu erhalten, müsse er weitere Karten in Höhe von 350 Euro nachreichen. Auch dieser Aufforderung kam er nach", so ein Polizeisprecher.

Ein Mitarbeiter einer Bank sollte den Gewinn überbringen. Daraufhin kontaktierte der 44-Jährige die Bank und der Schwindel flog auf. Der Mann informierte daraufhin die Polizei.

Das ist aber nicht der einzige Fall dieser Art in der Region. Am Sonntag wollte eine 50 Jahre alte Frau aus Wilkau-Haßlau über ihr Konto eine Überweisung vornehmen.

"Als es hierbei zu Problemen kam, rief ein Unbekannter, welcher sich als Mitarbeiter der Sparkasse ausgab, bei der 50-Jährigen an und forderte sie auf ihre TAN-Nummer mitzuteilen", berichtet die Polizei.

Damit die Überweisung abgeschlossen werden konnte, gab die Frau die Nummer heraus.

Wenig später musste sie aber mit Erschrecken feststellen, dass 2000 Euro von ihrem Konto verschwunden waren.

Betrüger ergaunern rund 30.000 Euro

Ein Mann (52) aus Fraureuth verlor durch diese Betrugsmasche rund 30.000 Euro. Er bekam am Freitagnachmittag einen Anruf von einem angeblichen Sparkassen-Mitarbeiter.

Dieser teilte mit, dass die TAN-Nummern erneuert werden müssten. Der Anrufer nannte dann auch noch die persönliche Kartennummer des 52-Jährigen, weswegen dieser an die Richtigkeit des Anrufs glaubte. Er gab die Nummern heraus und stellte dann den Verlust des Geldes fest.

Die Polizei warnt noch einmal davor persönliche Konto- und Bankdaten am Telefon herauszugeben.

Titelfoto: 123RF / rido

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