Jetzt kämpft Thomas Gottschalk für Haribo in Zwickau

Zwickau - Diese Botschaft ist eher bitter als süß: Thomas Gottschalk (70) schimpft gegen Haribo!

Übt als langjähriger Markenbotschafter heftige Kritik am geplanten Aus des Haribo-Werks in Wilkau-Haßlau: Thomas Gottschalk (70).
Übt als langjähriger Markenbotschafter heftige Kritik am geplanten Aus des Haribo-Werks in Wilkau-Haßlau: Thomas Gottschalk (70).  © Sven Hoppe/dpa

Der langjährige Markenbotschafter kritisiert die geplante Schließung des Werks in Wilkau-Haßlau mit überraschend scharfen Worten.

Auf Anfrage der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) bezog die TV-Legende klar Stellung: "Wenn man sich auf die Fahne geschrieben hat: ‚Haribo macht Kinder froh, und Erwachsene ebenso‘ muss man das auch als Arbeitgeber ernst nehmen."

Seine Kritik adressiert er direkt an die aktuellen Haribo-Chefs: "Ich bin überzeugt: Mein alter Partner Hans Riegel, der dem Produkt seinen Namen gegeben hat, würde das genauso sehen. Leider sind wir beide nicht mehr im Amt!“

Von der Werksschließung zum Jahresende sind 150 Mitarbeiter betroffen.

Offizieller Grund: Das traditionsreiche Werk (100 Jahre alt) liege zu weit entfernt vom Zentrallager in Rheinland-Pfalz, zudem seien viele Maschinen veraltet.

Weitere Gespräche, auch mit dem Land Sachsen, lehnt Haribo ab.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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