Zwickauer SOS-Kinderdorf baut Außenstelle in Leipzig

Zwickau/Leipzig - Aus SOS-Kinderdorf Zwickau wird SOS-Kinderdorf Sachsen. Grund für die Namensänderung: Der Verein baut eine Außenstelle in Leipzig.

Zu dem Gelände in Zwickau gehört auch dieser schöne Spielplatz.
Zu dem Gelände in Zwickau gehört auch dieser schöne Spielplatz.  © Maik Börner

"Schon Ende 2019 haben wir im Leipziger Stadtteil Gohlis eine Kita eröffnet. Nun soll in Connewitz eine Einrichtung entstehen, die 16 Kindern, die nicht bei ihren Eltern bleiben können, Unterkunft und Betreuung geben", erklärt Heico Michael Engelhardt (51), der Leiter des Kinderdorfs.

Auch ein Familienzentrum mit Begegnungsstätte, Verwaltungsräume und eine weitere Kita mit Platz für bis zu 125 Kinder sollen dazukommen.

Heico Michael Engelhardt: "Leipzig ist eine boomende Stadt, die sich gerade bei Familien mit Kindern großer Beliebtheit erfreut. Die Schattenseite ist, Leipzig liegt unter den deutschen Großstädten in Bezug auf die Armutsgefährdung auf Platz fünf. Der Bedarf für ein solches Projekt ist gegeben."

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Rund 12,5 Millionen Euro sind für das Vorhaben eingeplant, finanziert aus Fördermitteln von Land und Bund sowie Spendengeldern.

So soll die neue Einrichtung aussehen: Heico Michael Engelhardt (51), Leiter des SOS-Kinderdorfs in Zwickau, zeigt eine Visualisierung.
So soll die neue Einrichtung aussehen: Heico Michael Engelhardt (51), Leiter des SOS-Kinderdorfs in Zwickau, zeigt eine Visualisierung.  © Maik Börner

Ende 2023 soll Eröffnung sein.

Titelfoto: Maik Börner

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