Männer prügeln sich auf Straße: Polizei sucht Zeugen und Geschädigte

Zwickau/Plauen - Am Donnerstagabend ist es in Zwickau und Plauen zu Auseinandersetzungen gekommen, bei denen mindestens ein Mann verletzt wurde.

Der Fahrer haute in Richtung Citytunnel ab. (Archivbild)
Der Fahrer haute in Richtung Citytunnel ab. (Archivbild)  © Sven Gleisberg

Wie die Polizei am Freitag mitteilt, kam es in Zwickau gegen 21.20 Uhr zu einem handfesten Streit mit einer Körperverletzung auf der Talstraße nahe der Einmündung Kolpingstraße. 

Die Polizei sucht nun nach Zeugen und den Geschädigten.

Was ist passiert? Der Fahrer eins grauen Skoda Scala war in Richtung Citytunnel unterwegs, bremste aber kurz vor der Einmündung der Kolpingstraße abrupt ab und blieb quer zur Fahrbahn stehen. 

"Laut Zeugenaussagen stiegen zwei der vier Insassen aus und schlugen sich auf der Fahrbahn stehend", berichtet ein Polizeisprecher. 

Als die beiden wieder in den Skoda einsteigen wollten, fuhr das Auto ohne die beiden Streithähne in Richtung Citytunnel davon. Die beiden Männer flüchteten zu Fuß.

Es werden Zeugen gesucht, die den Vorfall beobachtet haben und Angaben dazu machen können. Zeugen und Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizei Zwickau unter Telefon 0375/44580 zu melden.

Journalist in Plauen verletzt

Nur wenige Stunden zuvor wurde ein Journalist (28) bei einer Auseinandersetzung in Plauen verletzt. In einer Gaststätte in der Pfaffengutstraße fand eine Parteiveranstaltung der AfD statt. Dabei gerieten fünf Parteimitglieder mit dem 28-Jährigen in Streit.

"Im öffentlichen Bereich fertigte der 28-jährige Journalist Fotoaufnahmen von der AfD-Veranstaltung. Die Teilnehmer forderten ihn auf, dies zu unterlassen. Nach einem Wortwechsel zur Rechtmäßigkeit der Fotoaufnahmen kam es zu einem Handgemenge", so die Polizei.

Die Veranstaltungsteilnehmer hielten den Journalisten fest, bis die Polizei eintraf. Dabei wurde der 28-Jährige am Arm verletzt.

Gegen die fünf AfD-Mitglieder, eine Frau und vier Männer im Alter von 48 bis 65 Jahren, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es muss geprüft werden, ob es sich bei dem Vorfall um Nötigung und gefährliche Körperverletzung handelt.

Titelfoto: Sven Gleisberg

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