Kampfmitteldienst rückt in Zwickau an! Weltkriegs-Munition in Teich-Baustelle vermutet

Zwickau - Abrupter Bagger-Stopp in Zwickau: Bei der Sanierung des Langen Teiches musste der Kampfmitteldienst ausrücken! Der Grund: Mitarbeiter der Baufirma vermuteten, dass sie auf Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen waren.

Der Kampfmittelräumdienst musste zur Baustelle ausrücken.
Der Kampfmittelräumdienst musste zur Baustelle ausrücken.  © Ralph Koehler/Propicture

Die Sprengstoff-Experten mussten ans Werk. Diese haben ein Quadrat mit Stangen abgesteckt, in dem sich die Weltkriegs-Munition befinden könnte. Bisher handelt es sich um einen Verdachtsfall.

Dennoch: Die Messgeräte schlugen aus und die riesigen Kettenbagger müssen einen großen Bogen um die Stelle machen.

Während die schweren Fahrzeuge mittlerweile wieder an den anderen Stellen rollen, wird ein Evakuierungsplan erstellt - für den Ernstfall.

"Die Arbeiten gehen wie geplant weiter", erklärt Stadtsprecher Mathias Merz (50). Aufgrund der Nähe zur Altstadt sei die Stelle von Anfang an als risikobehaftet eingestuft worden.

Der Lange Teich, der kleine Bruder des Schwanenteichs, wird immer mehr zur Problembaustelle. Erst musste der abgetragene Schlamm extra mit einer Spezialmasse vermischt werden. Er war zu wässrig, um ihn mit dem Lkw abzutransportieren.

Die Bagger stießen während der Sanierung des Langen Teichs auf etwas Verdächtiges: Weltkriegs-Munition?
Die Bagger stießen während der Sanierung des Langen Teichs auf etwas Verdächtiges: Weltkriegs-Munition?  © Ralph Koehler/Propicture

Dann sorgten auch noch die Ufer-Bäume für Ärger. Diese stehen durch die Arbeiten gerade ziemlich schief an den Böschungen des nahe gelegenen Schwanenteichs. Spaziergänger berichten, sie hätten teils Angst davor, am Ufer zu flanieren.

Titelfoto: Ralph Koehler/Propicture

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