Lebensgefahr: 15-jähriger Kitesurfer stürzt und treibt kilometerweit ab!

Fehmarn - Vor der Ostseeinsel Fehmarn ist am Dienstag ein 15-jähriger Kitesurfer nach einem Sturz kilometerweit abgetrieben und in Lebensgefahr geraten. 

Ein Seenotrettungsboot der DGzRS fährt auf der Ostsee. (Symbolfoto)
Ein Seenotrettungsboot der DGzRS fährt auf der Ostsee. (Symbolfoto)  © Bernd Wüstneck/dpa

Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben den jungen Urlauber nach einer rund einstündigen Suchaktion dreieinhalb Seemeilen (sechs Kilometer) von der Küste entfernt entdeckt und nach Puttgarden gebracht. 

Dort wurde er leicht unterkühlt und mit einem Schock in ein Krankenhaus gebracht, teilte die DGzRS mit.

Der 15-jährige war den Angaben zufolge nach einem Sturz nicht mehr auf sein Board gekommen und durch die starke Windströmung im Fehmarnbelt schnell in westlicher Richtung vom "Grünen Brink" abgetrieben. 

Ein anderer Kitesurfer, der die Not des Jungen bemerkt hatte, selbst aber nicht helfen konnte, surfte an Land und löste Alarm aus.

Die Seenotretter fuhren daraufhin mit der "Romy Frank" hinaus und fanden den Jugendlichen schließlich nach mehreren Anläufen. 

Das Segel des Kiters sei so weit im Wasser gewesen, dass es vom Boot aus kaum sichtbar gewesen sei, genau so wie die schwarze Neopren-Bekleidung. 

Da sich der Jugendliche in den Kite-Leinen verfangen hatte, mussten ihn die Seenotretter den Angaben zufolge mitsamt Kite und Board in das Rettungsboot holen. 

Erst dort konnten sie ihn von seiner Ausrüstung befreien.

Titelfoto: Bernd Wüstneck/dpa

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