Geflügelpest! Mehr als 10.000 tote Vögel an der Westküste Schleswig-Holsteins

Kiel/Husum - An der Westküste Schleswig-Holsteins sind seit dem Ausbruch der Geflügelpest Ende Oktober rund 10.200 verendete Wildvögel erfasst worden.

Tausende Gänse, Enten und andere Vögel sind in den vergangenen Wochen tot an der Westküste Schleswig-Holsteins aufgefunden worden.
Tausende Gänse, Enten und andere Vögel sind in den vergangenen Wochen tot an der Westküste Schleswig-Holsteins aufgefunden worden.  © dpa/Christian Charisius

Dies teilte der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) mit.

Die Anzahl der vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigten Nachweise bei Wildvögeln in Schleswig-Holstein liegt nach Angaben des Umweltministeriums bei rund 270.

Diese erfolgten bislang bei Wildvögeln aus den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde, Segeberg, Steinburg, Ostholstein, Schleswig-Flensburg, Plön, Pinneberg, Herzogtum Lauenburg und der kreisfreien Stadt Neumünster.

Verbreitet wird das Virus nach Angaben des LKN unter anderem durch Kot und andere Ausscheidungen der Tiere. Wenn beispielsweise Greifvögel oder Möwen an den Kadavern fressen, kann das Virus übertragen werden.

Ein Nationalpark-Ranger in Schutzkleidung sammelt tote Vögel an der Küste zwischen Schlüttsiel und Dagebüll.
Ein Nationalpark-Ranger in Schutzkleidung sammelt tote Vögel an der Küste zwischen Schlüttsiel und Dagebüll.  © dpa/Christian Charisius

Daher sammeln Nationalpark-Ranger die Kadaver schnellstmöglich ein.

Titelfoto: dpa/Christian Charisius

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