Gästeansturm zum Ferienstart: Hier wird es jetzt besonders voll

Lübeck/Büsum - An den Stränden wird es voll: In Hamburg, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern haben die Sommerferien begonnen.

Zahlreiche Menschen genießen das sommerliche Wetter an einem Strandbad.
Zahlreiche Menschen genießen das sommerliche Wetter an einem Strandbad.  © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

Wegen der Corona-Krise machen in diesem Jahr mehr Deutsche als sonst Urlaub im eigenen Land.

Das merken auch die Ferienorte an der Nord- und Ostsee. Sie berichten durchgängig von einer sehr guten Buchungslage.

"Bei uns sind die Quartiere fast restlos ausgebucht. Die Vorbuchungen für den Sommer 2020 waren auch vor der Corona-Pandemie schon sehr gut, so dass nur noch wenige kurzfristige Reisende hinzugekommen sind", sagte die Pressesprecherin des Tourismus-Service Grömitz, Jaqueline Felsmann.

Auch an der Nordseeküste sind die Betten zum großen Teil ausgebucht.

"Wir hatten vermutlich den stärksten Juni der vergangenen Jahre, und in der kommenden Woche werden wir die 90 Prozent-Marke in Auslastung und Belegung hinter uns lassen", sagte Olaf Raffel vom Büsumer Tourismus Marketing Service TMS.

Um zu großes Gedränge an den Stränden zu verhindern, haben die Ostseebäder Scharbeutz, Sierksdorf, Neustadt, Pelzerhaken und Rettin eine Internetseite entwickelt, auf der sich Tagestouristen vorab über das Platzangebot an den Stränden informieren können.

Das System werde spätestens Mitte Juli verfügbar sei, sagte der Geschäftsführer der Tourismus-Agentur Lübecker Bucht (TALB), André Rosinski.

ADAC warnt vor Stau

Autos stehen auf der Autobahn im Stau.
Autos stehen auf der Autobahn im Stau.  © picture alliance / dpa

"In einem zweiten Schritt planen wir ein Ampel-System, das über Sensoren an ausgewählten Strandzugängen in Echtzeit die verfügbaren Plätze an einzelnen Strandabschnitten anzeigt", sagte er.

Eine Pflicht für Tagesgäste, vorab einen Platz am Strand zu reservieren, werde es zunächst nicht geben.

Auf den Straßen im Norden rechnet der ADAC am Wochenende mit vielen Staus. Betroffen sind nach Angaben des Automobilclubs vor allem die Straßen rund um Hamburg sowie die Autobahn 1 Richtung Fehmarn und die Autobahn 7 Richtung Norden.

Da Reisende bei der Einreise nach Dänemark nachweisen müssen, dass sie mindestens sechs Übernachtungen in dem Land gebucht haben, kann es nach Angaben des ADAC an der Grenze zu Wartezeiten kommen.

Titelfoto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

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