Mann pinkelt von fahrendem Autozug und verursacht Notbremsung

Keitum/Niebüll - Das war keine gute Idee! Ein 50-Jähriger hat am Freitagabend bei der Überfahrt von Niebüll nach Sylt für eine Notbremsung gesorgt.

Der Autozug nach Sylt musste am Freitagabend auf Höhe Keitum eine Zwangsbremsung durchführen. (Symbolbild)
Der Autozug nach Sylt musste am Freitagabend auf Höhe Keitum eine Zwangsbremsung durchführen. (Symbolbild)  © Axel Heimken/dpa

Wie die Bundespolizei am Samstag mitteilte, hatte der Mann, der als Beifahrer in einem Ford Transit unterwegs war, auf Höhe Keitum das Auto verlassen, um seine Notdurft zu verrichten.

Während er pinkelte, sei er laut Mitteilung wohl gegen das Notbremsseil gekommen und löste somit eine Zwangsbremsung des Zuges aus.

Zu seinem Pech konnte ein Mitarbeiter des Autozugs Sylt (RDC) den Übeltäter schnell ausfindig machen und ermittelte seine Personalien.

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In Westerland angekommen, verließ der Ford den Autozug, die Personalien des pinkelnden Beifahrers wurden hingegen an eine Streife der Bundespolizei übermittelt.

Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen wurden gegen den 50-Jährigen eingeleitet.

Verletzt wurde bei der Zwangsbremsung glücklicherweise niemand.

In Zusammenhang mit dem Vorfall warnte die Bundespolizei noch einmal davor, während der Überfahrt mit dem Autozug sein Fahrzeug zu verlassen. Dieses sei lebensgefährlich. Zudem bestehe für alle Autoinsassen eine Anschnallpflicht.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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