Nach tödlichen Schüssen in Wohngebiet: Weitere Hintergründe bekannt

Meldorf - Nach den tödlichen Schüssen in Meldorf im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) am Dienstag ermittelt nun die Mordkommission.

Mit Flatterband hat die Polizei den Einsatzort abgeriegelt.
Mit Flatterband hat die Polizei den Einsatzort abgeriegelt.  © ---/Westküsten-News /dpa

Der mutmaßliche Täter soll am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden, wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft Itzehoe, Peter Müller-Rakow, sagte. 

Er machte zunächst keine Angaben, ob die Ermittler dem 49-Jährigen Mord, Totschlag oder etwas anderes vorwerfen. 

Der Mann wurde am Dienstagnachmittag festgenommen, weil er einen 40-Jährigen erschossen haben soll (TAG24 berichtete). 

Ersten Ermittlungen zufolge hatte der 49-Jährige wegen eines bereits langanhaltenden Streits mehrere Schüsse auf seinen Kontrahenten abgegeben, teilte die Polizei mit. 

Die Dithmarscher Landeszeitung berichtete, dass der Täter zunächst nur einen Schuss abgefeuert habe. 

Als der verletzte Mann zu fliehen versuchte, habe ihn der Täter mit dem Auto verfolgt und dann mit einem weiteren Schuss niedergestreckt.

Opfer verstarb im Krankenhaus

Laut einer Augenzeugin soll er dem Bericht zufolge direkt nach der Tat gesagt haben: "Das musste jetzt so sein." Das Opfer sei zwar noch ins Klinikum Heide gebracht worden, dort aber gestorben. 

"Der Schütze konnte in Tatortnähe festgenommen werden", erklärte die Polizei.

Update, 16.19 Uhr

Gegen den 49-jährigen Tatverdächtigen wurde am Mittwoch Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. 

Das teilte die Polizeidirektion Itzehoe am Nachmittag mit. 

Titelfoto: ---/Westküsten-News /dpa

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