Sie verabredeten sich online zum Sex: Plädoyers im Fall der getöteten Nathalie M. (†23)

Flensburg - Dieser Fall bewegte 2019 ganz Deutschland: Eine 23-Jährige aus Stadum (Schleswig-Holstein) wurde vermisst, zwei Wochen später fanden Ermittler dann ihre Leiche am Rande eines Feldweges nahe der dänischen Grenze.

Der Angeklagte (47) wird mit Maske und Handschuhen in den Gerichtssaal geführt.
Der Angeklagte (47) wird mit Maske und Handschuhen in den Gerichtssaal geführt.  © Carsten Rehder/dpa Pool/dpa

Seit knapp einem Jahr steht nun der 47-jährige Mann vor Gericht, der Nathalie M. aus Nordfriesland damals getötet haben soll. Am Montag werden die Plädoyers erwartet.

Der Angeklagte und das spätere Opfer sollen sich zunächst über eine Dating-Plattform kennengelernt haben, auf der sich die 23-Jährige demnach prostituiert haben soll (TAG24 berichtete).

Der 47-jährige Lkw-Fahrer soll mit der jungen Frau dann Mitte August 2019 zu einem abgelegenen Waldweg gefahren sein, um sie dort umzubringen. Ende des Monats fand man ihre Leiche.

Zum Tathergang oder dem möglichen Motiv des Angeklagten ist bislang nichts bekannt. Der Mann sitzt seit dem 29. August in Untersuchungshaft. Vor dem Landgericht Flensburg ist er nun wegen Totschlags angeklagt.

Wegen der Corona-Pandemie musste der Prozessstart zunächst verschoben werden.

Titelfoto: Carsten Rehder/dpa Pool/dpa

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