Volle Strände an der Ostsee: Erste Abschnitte gesperrt!

Scharbeutz - Bei bestem Sommerwetter zog es am Samstag wieder zahlreiche Menschen an die Nord- und Ostseestrände. In Schleswig-Holstein mussten nun aber schon erste Abschnitte gesperrt werden. 

Urlaubsgäste sitzen bei sonnigem Wetter in ihren Strandkörben.
Urlaubsgäste sitzen bei sonnigem Wetter in ihren Strandkörben.  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Das hatte vor allem in den beliebtesten Orten, Scharbeutz und Haffkrug in der Lübecker Bucht, erneut Auswirkungen. 

Dort wurden gegen Mittag die ersten Parkplätze und Strandabschnitte dicht gemacht, weil es nicht mehr genügend freie Plätze für die Gäste gab. 

Das ging aus den aktuellsten Informationen der Internetseite www.strandticker.de hervor.

Dort ist Anfang Juli eine sogenannte virtuelle Ampel gegen überfüllte Strände in Betrieb genommen worden (TAG24 berichtete).

So können sich Tagesgäste rechtzeitig über den Andrang an den Ostsee-Stränden zwischen Scharbeutz und Rettin informieren. 

Die Strandampel gibt Informationen über acht verschiedene Strände. Für drei von ihnen stand die Ampel am Samstag auf gelb. 

Das heißt, es wird langsam eng. Die Infos kommen zunächst von Strandkorbvermietern und den Angestellten, die die Kurtaxe kassieren. 

Mit der Strandampel sollen die Gäste an weniger ausgelastete Strandabschnitte geleitet werden.

Der "Strandticker" soll helfen, die Gästeströme besser zu lenken.
Der "Strandticker" soll helfen, die Gästeströme besser zu lenken.  © Carsten Rehder/dpa

Die Ostseebäder Scharbeutz, Haffkrug, Sierksdorf, Neustadt, Pelzerhaken und Rettin haben das Lenkungssystem entwickelt, damit die coronabedingten Abstandsregeln an den Stränden eingehalten werden können. 

Wegen des Ansturms von Tagestouristen hatte die Bürgermeisterin von Scharbeutz an zwei zurückliegenden Wochenenden den Zugang zum Ort sperren lassen.

Titelfoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

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