Lösung gefunden? Skandal-Müllberg soll Land fast vier Millionen Euro kosten

Norderstedt/Kiel - Das Land Schleswig-Holstein will im Haushalt 3,8 Millionen Euro für den Abtrag einer illegalen Müllhalde in Norderstedt bereitstellen.

Bau- und Gewerbeanfälle sowie weiterer Müll liegen auf einem Gelände im Norderstedter Gewerbegebiet Friedrichsgabe.
Bau- und Gewerbeanfälle sowie weiterer Müll liegen auf einem Gelände im Norderstedter Gewerbegebiet Friedrichsgabe.  © Christian Charisius/dpa

"Wir haben gemeinsam mit der Stadt einen Weg gefunden, wie eine vollständige Räumung des Geländes erreicht werden kann", sagte Umweltstaatssekretär Tobias Goldschmidt am Dienstag.

Die Räumung des Müllbergs aus Bau- und Gewerbeabfällen mit gefährlichen Asbestfasern soll 2022 beginnen.

Auf dem Gelände im Gewerbegebiet Friedrichsgabe in Norderstedt (Kreis Segeberg) liegen vermutlich bis zu 15.000 Kubikmeter Kubikmeter Abfall und Schutt - darunter Kunststoffe, Mineralfasern, Gipsplatten und Dachpappen.

Ein Containerdienst hatte die Genehmigung, auf dem Grundstück bestimmte Abfälle zwischenzulagern und zu sortieren. Der verantwortliche Unternehmer ist aber verschwunden.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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