Zweitwohnungen in Schleswig-Holstein bald wieder nutzbar

Kiel - Darauf haben Zweitwohnungsbesitzer in Schleswig-Holstein gewartet: Die Corona-Maßnahmen werden auch für sie gelockert.

Wer eine Zweitwohnung in Schleswig-Holstein besitzt, darf sie bald wieder benutzen. (Symbolbild)
Wer eine Zweitwohnung in Schleswig-Holstein besitzt, darf sie bald wieder benutzen. (Symbolbild)  © Carsten Rehder/dpa

Vom 4. Mai an dürfen Zweitwohnungen wieder von ihren Besitzern genutzt werden. Das teilte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Donnerstag nach einer Telefonkonferenz der Landesregierung mit Landräten und Oberbürgermeistern mit. 

Günther, der zu der Schalte eingeladen hatte, betonte, man habe sich darauf verständigt, die Eigennutzung von Zweitwohnungen auf den Inseln und Halligen sowie dem Festland dann möglichst wieder zuzulassen.

An dem Gespräch nahmen außer Günther unter anderem auch Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) sowie Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) teil. 

Einig war die Runde, dass die Verständigung selbstverständlich unter dem Vorbehalt des weiteren Infektionsgeschehens stehe und dass dieses sorgfältig beobachtet werden müsse.

"Wir müssen den Weg von Lockerungen weiterhin behutsam gehen und sorgfältig abwägen, an welchen Stellen mit Blick auf das Infektionsgeschehen bestehende Einschränkungen zurückgenommen werden können", sagte der Ministerpräsident nach der Konferenz.

Besondere Quarantäne-Bestimmungen für Zweitwohnungsbesitzer

Mit dem Blick auf die in der Landesverordnung bestehenden Betretungsverbote für Inseln und Halligen und deren beschränkte medizinische Versorgungskapazitäten sei das Gesundheitsministerium zu dem Ergebnis gekommen, dass in einer nächsten Lockerungsstufe die Eigennutzung von Nebenwohnungen hier unter einer Auflage zugelassen werden könne.

So gelte für den Fall der Anordnung von Quarantänemaßnahmen, dass Zweitwohnungsbesitzer die Quarantäne beziehungsweise Isolation binnen eines Tages an ihrem Erstwohnsitz angetreten haben müssen. 

Das Land werde dazu mit den drei betroffenen Gesundheitsämtern Leitlinien für die infektionsmedizinisch angemessene Rückreise erarbeiten.

Titelfoto: Carsten Rehder/dpa

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