Schneetouristen: Hunderte Autos richten Schäden auf Bauern-Feldern an

Bonn - Getreidefelder und Weiden sind teilweise dahin: Nach zwei Wochenenden mit Schneetouristen beklagen die Bauern Schäden auf ihren Feldern.

Nicht nur in Winterberg fanden sich zahlreiche Ausflügler ein: Auch die Bauern im Rheinland klagen nach zwei Wochenenden mit Schneetouristen und hunderten parkenden Autos (Symbolbild).
Nicht nur in Winterberg fanden sich zahlreiche Ausflügler ein: Auch die Bauern im Rheinland klagen nach zwei Wochenenden mit Schneetouristen und hunderten parkenden Autos (Symbolbild).  © Marcel Kusch/dpa

Weil Hunderte Autos darauf parkten und sich festfuhren, seien viele Getreidefelder und Weiden zerstört worden, berichtete der Rheinische Landwirtschaftsverband (RLV) am Mittwoch in Bonn.

Es sei auch in der Vergangenheit gerodelt worden, nur nicht mit so vielen Menschen auf engem Raum "und schon gar nicht auf Getreidefeldern". Dort wächst das im Herbst ausgesäte Wintergetreide.

Außerdem seien die Böden noch nicht gefroren, sodass Autos tief in die Erde einsinken. Manche Besucher seien einfach unter seinen Absperrungen durchgeklettert, berichtete ein Landwirt dem rheinischen Bauernverband.

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Eine Sprecherin sagte, viele Landwirte hätten Verständnis, dass die Leute sich in der trostlosen Corona-Zeit ablenken möchten.

Der RLV bitte Schneetouristen, Autos nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abzustellen.

Titelfoto: Marcel Kusch/dpa

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