35 Fälle in 2021: Grippe während der Corona-Pandemie in Thüringen fast ausgerottet

Erfurt - Auch im Corona-Jahr 2021 sind in Thüringen deutlich weniger andere Infektionskrankheiten gemeldet worden als vor der Pandemie.

Die Zahl der Infektionskrankheiten ist in Thüringen während der Corona-Pandemie stark zurückgegangen. (Symbolfoto)
Die Zahl der Infektionskrankheiten ist in Thüringen während der Corona-Pandemie stark zurückgegangen. (Symbolfoto)  © Maurizio Gambarini/dpa

So habe es im vergangenen Jahr mit 35 so gut wie keine Grippefälle gegeben.

Vor der Pandemie 2019 waren im Freistaat noch rund 15.700 Grippe-Infektionen verzeichnet worden, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht, über die die Techniker Krankenkasse (TK) am Freitag berichtete.

Auch Magen-Darm-Infektionen gab es demnach seltener. Wurden 2019 den Angaben nach noch rund 6000 Infektionen an das RKI gemeldet, waren es 2021 noch 2200. Die Rotavirus-Meldungen gingen von etwa 3100 auf rund 300 zurück.

Tragisches Unglück: Junger Motorradfahrer verstirbt noch an der Unfallstelle
Thüringen Unfall Tragisches Unglück: Junger Motorradfahrer verstirbt noch an der Unfallstelle

Keuchhusten sei 2019 (863 Meldungen) mehr als zwanzig Mal so häufig aufgetreten wie 2021 (40 Meldungen).

Hauptgründe dafür sind laut TK die Hygienemaßnahmen und verringerten Kontakte während der Pandemie.

Titelfoto: Maurizio Gambarini/dpa

Mehr zum Thema Thüringen Corona: