Thüringen lockert 2G-plus-Regeln: Wer davon profitiert

Erfurt - In Thüringen entfällt ab Sonntag die Testpflicht für 2G-plus-Bereiche für Menschen mit frischer zweiter Corona-Impfung oder kurz zurückliegender Infektion.

Statt einer Verschärfung wird die 2G-plus-Regel im Freistaat etwas aufgeweicht. (Symbolfoto)
Statt einer Verschärfung wird die 2G-plus-Regel im Freistaat etwas aufgeweicht. (Symbolfoto)  © Peter Kneffel/dpa

Wer die für eine Grundimmunisierung meist nötige zweite Impfung vor höchstens drei Monaten erhalten hat oder wer seit weniger als 90 Tagen als genesen gilt, kann dann auch ohne tagesaktuellen Schnelltest in Fitnessstudios, Spielhallen oder Hotspot-Regionen in Restaurants.

Das geht aus der neuen Corona-Verordnung des Freistaats hervor, die am heutigen Freitag unterzeichnet wurde und am Sonntag in Kraft tritt.

Demnach können ab Sonntag dann auch Menschen in diese Bereiche, die genesen sind und mindestens eine Impfung vor oder nach ihrer Infektion erhalten haben. Hier entfällt die zeitliche Befristung.

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Bislang hatten nur Menschen mit Auffrischungsimpfung ohne Test Zutritt in Bereiche, in denen 2G-plus gilt. Geimpfte und Genesene mussten einen tagesaktuellen Schnelltest mitbringen oder einen PCR-Test, der nicht länger als 48 Stunden her ist.

In Thüringen gilt 2G-plus etwa in Spielotheken, in Innenbereichen von Fitnessstudios oder anderen Freizeitsporteinrichtungen wie etwa Tanzschulen. In Regionen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz länger über 1000 liegt, gilt auch bei körpernahen Dienstleistungen, in Hotels oder Gaststätten 2G-plus.

Die ursprünglich angedachte flächendeckende Umsetzung des Bund-Länder-Beschlusses zu 2G-plus in Gaststätten wurde in der Verordnung hingegen nicht umgesetzt. Nun soll die Regel frühestens mit der kommenden Verordnung in rund zwei Wochen umgesetzt werden.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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