Frau rast mit Auto in Männergruppe? Falsch! Polizei findet die Wahrheit heraus

Heilbad Heiligenstadt - Der Vorfall um ein Auto, das am Sonntag angeblich in eine Männergruppe in Heiligenstadt gefahren sein soll, stellt sich nach umfangreichen Ermittlungen der Polizei nun anders dar, als bisher angenommen.

Der Fall einer versuchten Tötung hat sich nach umfangreichen Ermittlungen der Polizei anders abgespielt, als angenommen. (Symbolfoto)
Der Fall einer versuchten Tötung hat sich nach umfangreichen Ermittlungen der Polizei anders abgespielt, als angenommen. (Symbolfoto)  © 123RF/9dreamstudio

Wie sich herausstellte, hatte es zwischen einem 27-Jährigen und einer 32-Jährigen einen Beziehungsstreit gegeben, in dessen Folge die Frau dem Mann in dem Opel eine Stichverletzung zufügte, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Nachdem die Frau im Anschluss mit dem Fahrzeug gegen eine Hausmauer geprallt war, verletzte ein 35-jähriger Passant sie am Kopf, weshalb sie im Krankenhaus behandelt werden musste.

Ersten Darstellungen zufolge waren die Ermittler davon ausgegangen, dass die Frau gezielt auf eine Männergruppe zugefahren war, diese aber ausweichen konnte.

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Den neuen Erkenntnissen zufolge war es lediglich ein 27-Jähriger, der dem Fahrzeug ausweichen musste. Zudem kam heraus, dass die Frau den anderen 27-Jährigen nicht erst außerhalb des Fahrzeuges verletzte.

Ursprünglich war gegen die 32-Jährige wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt worden. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft werden die Ermittlungen der Polizei zufolge nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung fortgeführt.

Die 32-Jährige und eine 20-jährige Beifahrerin, die am Sonntag am Tatort festgenommen worden waren, wurden auf freien Fuß gesetzt.

Titelfoto: 123RF/9dreamstudio

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