Bislang schlechtes Pilzjahr in Thüringen: Das ist der Grund

Erfurt - Die anhaltende Trockenheit im Freistaat sorgt nach Angaben der Landesforstanstalt Thüringenforst bislang für eine schlechte Pilzsaison.

Nach Angaben von Thüringenforst machen sich Juli-Pilze wie der Sommersteinpilz, der Goldtäubling oder der Pfifferling derzeit rar. (Symbolbild)
Nach Angaben von Thüringenforst machen sich Juli-Pilze wie der Sommersteinpilz, der Goldtäubling oder der Pfifferling derzeit rar. (Symbolbild)  © 123RF/shaiith

Derzeit machten sich Juli-Pilze wie Goldtäubling, Sommersteinpilz oder Pfifferlinge rar, teilte Thüringenforst am Donnerstag in Erfurt mit.

Ursächlich sei der fehlende Regen, der auch die Waldböden austrockne. "Pilze bevorzugen feuchtes Wetter und maximal 25 Grad Celsius Tagestemperatur", erläuterte Vorstand Volker Gebhardt.

Der bisherige Witterungsverlauf 2022 sei mit Ausnahme des relativ kühlen und feuchten Monats April wenig pilzfreundlich gewesen.

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Die Tagestemperaturen waren laut Gebhardt im Durchschnitt zu hoch, die Niederschläge für eine gute Pilzsaison bis dato völlig unzureichend. So seien die Rahmenbedingungen für gutes Pilzwachstum nicht ausreichend eingetreten.

Ob sich die Situation bis zum Herbst noch entscheidend verbessere, bleibe abzuwarten.

Titelfoto: 123RF/shaiith

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