Folgen des Klimawandels? Kaum noch Schnee im Thüringer Wald nach Frühlingswetter

Oberhof - Wintersport ist am Neujahrstag im Thüringer Wald nur noch auf Kunstschnee möglich.

Zur Weihnachtszeit strömten noch viele Ausflügler in den Thüringer Wald. Mittlerweile ist von der weißen Pracht nicht mehr viel übrig.
Zur Weihnachtszeit strömten noch viele Ausflügler in den Thüringer Wald. Mittlerweile ist von der weißen Pracht nicht mehr viel übrig.  © Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

Für unentwegte Wintersportler ist die Skiarena Silbersattel in Steinach geöffnet, wie aus Angaben des Regionalverbundes Thüringer Wald vom Samstag hervorgeht. Dort lägen nach dem Tauwetter der vergangenen Tage noch 16 bis 30 Zentimeter Kunstschnee.

Andernorts in den Thüringer Wintersportgebieten sei die Schneedecke verschwunden - lediglich bei Oberhof, Suhl und Schmiedefeld gebe es noch Reste von etwa drei Zentimetern.

Am Freitag waren im Freistaat an einigen Orten die höchsten Temperaturen an einem Silvestertag seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen worden.

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Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldete nachmittags beispielsweise 13,1 Grad an der Wetterstation Erfurt-Weimar. Der bisherige Höchstwert dort hatte 2017 bei 12,2 Grad gelegen. Auch in Eisenach (12,2 Grad), Artern (14,5 Grad) und Birx in der Rhön (9,0 Grad) wurden Temperaturrekorde von 2017 übertroffen.

An der Sternwarte in Jena wurden 14,2 Grad gemessen. Die Messwerte sind laut DWD vorläufig.

Titelfoto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

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