Tatort "Weiße Weihnacht": Der Krimi in Thüringen scheint entschieden!

Erfurt - Große und kleine Kinder in Thüringen haben bis zum Schluss gerätselt. Doch jetzt scheint der Krimi in Sachen Weihnachtswetter entschieden!

Traumhaft: Wanderer genießen Anfang Dezember bei herrlichen Bedingungen die Aussicht von Ilmenaus Hausberg, dem Kickelhahn.
Traumhaft: Wanderer genießen Anfang Dezember bei herrlichen Bedingungen die Aussicht von Ilmenaus Hausberg, dem Kickelhahn.  © Michael Reichel/dpa

Wie die Frage, ob Enten- oder Gänsebraten, flammt die Frage nach weißen Weihnachten alle Jahre wieder aufs Neue auf. Dann blickt sogar manch Erwachsener wie ein Kind sehnsüchtig aus dem Fenster.

Das Rätselraten ist wie immer groß. Und Meteorologen bekommen tagtäglich die immer gleiche Frage gestellt: Und, wie sieht es aus, wird es an Weihnachten weiß?

Zuletzt hatten sich die Vorhersagen zu einem echten Krimi entwickelt. Mal sah es gut aus, mal schlecht. Vor einer Woche sogar ganz gut.

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Jetzt scheint der Krimi wohl endgültig entschieden! Die Hinweise verdichten sich. Weihnachten in Thüringen dürfte hier und da tatsächlich weiß werden. Allerdings könne man nicht von einer geschlossenen Schneedecke sprechen, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gegenüber TAG24 mitteilte.

Anders ausgedrückt: Das eine oder andere Fleckchen im Freistaat dürfte von Petrus leicht angepudert werden. Und selbst diese Puder-Aktion des Wetter-Gottes sei von Unsicherheiten geprägt.

Krümel ja, Schneeballschlacht nein!

Für viele entscheidend ist ja der 24. Dezember. Doch aktuell sieht es nach Angaben des DWD gerade an Heiligabend am schlechtesten aus! Die Temperaturen liegen mit 6 bis 9 Grad deutlich im Plusbereich. Ja, sogar im Thüringer Bergland sollen sich die Temperaturen nach Angaben des DWD zwischen 3 und 6 Grad einpegeln.

Mit etwas Glück kann man am Morgen des 1. Weihnachtsfeiertages ein paar Flocken in Form von Schnee/Schneeregen vom Himmel fallen sehen. Die Temperaturen liegen dann knapp über dem Gefrierpunkt. Im Laufe des Samstags gehen die Temperaturen dann zwar zurück bis in den Frostbereich, dafür ist dann die Grundlage, sind die Wolken so gut wie verschwunden. Es soll zu größeren Auflockerungen kommen, heißt es.

Im Laufe der Nacht zum 2. Weihnachtsfeiertag kann dann mit Glück aber doch etwas Schnee fallen. Allerdings könne man das nicht wirklich als Neuschnee bezeichnen, so der DWD-Sprecher.

Zusammengefasst: In Thüringen dürfte es ein aus Wetter-Sicht insgesamt eher graues Weihnachtsfest werden. Aber vielleicht gibt's ja doch noch ein großes, weißes Weihnachtswunder.

Titelfoto: Michael Reichel/dpa

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