Sturmtief "Klaus" kappt Stromversorgung und reißt mehrere Bäume in Thüringen aus

Erfurt - Sturmtief "Klaus" ist seit Donnerstag über Thüringen hinweggezogen. Teilweise war die Stromversorgung betroffen. Größere Schäden im Land blieben aber aus.

Einsatzkräfte kümmern sich um eine Stromversorgungsleitung. Sturmtief "Klaus" hatte in mehreren Thüringer Gebieten für einen Stromausfall gesorgt.
Einsatzkräfte kümmern sich um eine Stromversorgungsleitung. Sturmtief "Klaus" hatte in mehreren Thüringer Gebieten für einen Stromausfall gesorgt.  © Michael Reichel/dpa-Zentralbild/dpa

Zahlreiche Menschen waren ohne Strom, viele Bäume stürzten um: Sturmtief "Klaus" hat auch im Freistaat seine Spuren hinterlassen. Zu einem großflächigen Stromausfall kam es am Donnerstagabend, nachdem der Sturm einen Riss in einer Oberleitung verursacht hatte.

Tausende Menschen aus mehreren Gemeinden des Eichsfeldkreises hätten für etwa eine Stunde ohne Strom ausharren müssen, teilte ein Polizeisprecher mit. Der Stromanbieter konnte den Schaden jedoch innerhalb kurzer Zeit notdürftig beheben.

Bereits am Nachmittag hatte es sturmbedingt Probleme mit der Stromversorgung gegeben: Im Landkreis Saalfeld Rudolstadt riss der Wind mehrere Strommasten um. Etwa 850 Menschen waren betroffen, wie die Thüringer Netze GmbH mitteilte. Auch hier konnte die Stromversorgung nach kurzer Zeit wieder hergestellt werden.

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In der Nacht zum Freitag war laut Angaben der Beamten vor allem die Feuerwehr im Einsatz: In ganz Thüringen seien Bäume umgestürzt, heißt es.

Wie ein Sprecher der Polizei am Morgen mitteilte, sind weiterhin aber keine schwerwiegenden Unfälle oder Sturmschäden bekannt. Die betroffenen Straßen seien zügig wieder befreit worden.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte vor starken Sturmböen mit der Gefahr von Gewittern und Blitzschlag für weite Teile Thüringens gewarnt. Auch der Freitag geht laut DWD stürmisch und regnerisch weiter. Am Samstag naht laut Vorhersage bereits das nächste Sturmtief.

Titelfoto: Michael Reichel/dpa-Zentralbild/dpa

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