Peugeot-Fahrer flieht vor der Polizei: Der Grund dafür wird später klar

Kindelbrück - Im Landkreis Sömmerda endete die Flucht eines Peugeot-Fahrers vor der Polizei am späten Dienstagabend auf einem Feld in Kindelbrück.

Kameraden der Feuerwehr stehen auf einem Feld in Reichweite des verunfallten Peugeots.
Kameraden der Feuerwehr stehen auf einem Feld in Reichweite des verunfallten Peugeots.  © Silvio Dietzel

Den Angaben zufolge wollten Beamte der Polizeiinspektion Sömmerda das Auto auf der Bundesstraße 86 kontrollieren, doch der Fahrer hatte andere Pläne.

Anstatt vorschriftsmäßig anzuhalten, gab er Gas und floh mit hoher Geschwindigkeit.

Nach einer rasanten Verfolgungsjagd endete die Spritztour des Flüchtigen auf einem Feld. Zuvor hatte sich das Fahrzeug laut Polizei überschlagen. Zwei der drei Insassen mussten in ein Krankenhaus gebracht werden.

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Ein Hund befand sich ebenfalls im Wagen. Alle im Fahrzeug befindlichen Personen plus Vierbeiner mussten von der Feuerwehr befreit werden.

Der Grund für die Flucht war auch schnell gefunden: Wie die Beamten erklärten, war der Fahrer nicht im Besitz eines Führerscheins und stand darüber hinaus noch unter Drogeneinfluss.

Im Peugeot selbst konnten die Ordnungshüter dann eine Tüte mit Drogen finden und diese sicherstellen. Doch es ging noch weiter: Informationen nach sei das Auto nicht zugelassen und die Nummernschilder gestohlen gewesen.

Mit dieser Aktion hat sich der Peugeot-Fahrer eine Menge Ärger eingehandelt. Was jetzt konkret auf ihn zukommt, teilte die Polizei nicht mit.

Titelfoto: Silvio Dietzel

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