Schwere Gewitter am Chiemsee halten Einsatzkräfte in Atem: Auch Kreis Traunstein betroffen

Prien am Chiemsee - Wegen Unwetters ist die Feuerwehr rund um den Chiemsee am Sonntagabend zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt. 

Eine Gewitterfront zieht über den Chiemsee.
Eine Gewitterfront zieht über den Chiemsee.  © Bernd März/dpa

Auf der Zugstrecke zwischen Rosenheim und Salzburg wurde wegen eines Baums im Gleis der Streckenabschnitt zwischen Bad Endorf und Prien am Chiemsee gesperrt, wie die Deutsche Bahn mitteilte. 

Am späten Sonntagabend war kein Zugverkehr möglich, Umleitungen wurden geprüft. Es kam zu Verspätungen.

Bis Sonntagabend verzeichnete die Feuerwehr wegen des Unwetters knapp 100 Einsätze in der Region. 

Mit rund 70 Einsätzen habe der Schwerpunkt in Prien und den umliegenden Gemeinden gelegen. 

Hauptsächlich habe es sich um umgestürzte Bäume, abgerissene Stromleitungen oder vollgeflutete Keller gehandelt, hieß es von einem Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr Rosenheim.

Polizei und Feuerwehr verzeichneten zunächst keine Verletzten.

Die Einsatzkräfte hatten rund um die Region am Chiemsee viel zu tun.
Die Einsatzkräfte hatten rund um die Region am Chiemsee viel zu tun.  © Bernd März/dpa

Update 8.38 Uhr: 160 Einsätze im Landkreis Traunstein

Wegen der Unwetter verzeichnet die Feuerwehr im Landkreis Traunstein bislang 160 Einsätze. 

Die ersten Notrufe wegen vollgelaufener Keller seien am Sonntagabend eingegangen, teilte die Integrierte Leitstelle Traunstein am Montag mit. Außerdem fielen mehrere Bäume um und einige Unterführungen liefen voll. 

Den Angaben nach war die Gemeinde Fridolfing am stärksten betroffen. Auch am frühen Montagmorgen war die Feuerwehr dort wegen vollgelaufener Keller im Einsatz. 

In dem Bereich waren zudem zeitweise einzelne Gemeindestraßen gesperrt. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.

Titelfoto: Bernd März/dpa

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