Extreme Lawinengefahr: Österreich warnt Wintersportler

Bregenz/Innsbruck - In den österreichischen Bundesländern Vorarlberg und weiten Teilen Tirols herrscht am zweiten Weihnachtstag erhebliche Lawinengefahr.

Ein Schild warnt in den österreichischen Alpen vor Lawinengefahr.
Ein Schild warnt in den österreichischen Alpen vor Lawinengefahr.  © Frank Rumpenhorst/dpa

"Die Hauptgefahr geht vom Neu- und Triebschnee aus", berichtete der Lawinenwarndienst von Vorarlberg, das an Deutschland, Liechtenstein und die Schweiz grenzt.

Kräftiger Wind in höhere Lagen sowie Reif auf den Oberflächen durch kalte Nächte bringen in Tirol weiter östlich teils Gefahr: "Beides stellt eine ideale Schwachschicht für darüber abgelagerten Triebschnee dar", so der dortige Lawinenwarndienst.

Schon einzelne Wintersportler könnten Lawinen auslösen, hieß es.

Wintersport in Österreich ist zurzeit weitgehend den Einheimischen und Ansässigen vorbehalten.

Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, haben Österreich für Einreisende und Bayern für Rückkehrer auch von Tagesausflügen eine Quarantänepflicht verhängt.

Damit findet in diesen Tagen Skitourismus über die Grenze praktisch nicht statt.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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