"Das ist volle Orkanstärke": Sturmtief "Kirsten" bringt heftige Böen

Leipzig - Das Sturmtief "Kirsten" hat am heutigen Mittwoch heftige Windböen nach Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gebracht. 

Auf dem Brocken im Harz erreichte der Sturm Orkanstärke.
Auf dem Brocken im Harz erreichte der Sturm Orkanstärke.  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Auf dem Brocken im Harz wurde der Spitzenwert von 131 Kilometern pro Stunde gemessen, wie Meteorologin Cathleen Hickmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Leipzig sagte. "Das ist volle Orkanstärke."

Auch im flacheren Land gab es teilweise schweren Sturm. 

In Erfurt erreichte eine Böe 96,5 Kilometer pro Stunde. Das sei Windstärke 10. Ein ähnlicher Wert wurde mit 91 Kilometern pro Stunde im sächsischen Oschatz gemessen. 

Auf dem Fichtelberg erreichte die stärkste Böe ebenfalls 96,5 km/h.

Das Hauptwindfeld - also der Bereich mit den höchsten Windspitzen - lag entlang einer gedachten Linie vom Brocken bis zum Fläming und südlich davon, wie Hickmann sagte.

Update, 20 Uhr: Feuerwehr in Leipzig hat alle Hände voll zu tun

Die Situation im Sturmtief "Kirsten" spitzt sich in den Abendstunden in Leipzig immer weiter zu. Das führte dazu, dass die Feuerwehren der Messestadt am Mittwoch im Dauereinsatz waren.

Unter anderem mussten herabhängende Äste und umgefallene Bäume in der Theklaer Straße und Barnecker Straße beseitigt werden, um Passanten und Autofahrer zu schützen.

In der Theklaer Straße drohte ein Baum auf parkende Autos zu stürzen. Die Feuerwehr musste die Straße sperren und die gefährlichen Äste absägen.
In der Theklaer Straße drohte ein Baum auf parkende Autos zu stürzen. Die Feuerwehr musste die Straße sperren und die gefährlichen Äste absägen.  © Holger Baumgärtner
Die Feuerwehr hatte am Mittwoch mit zahlreichen abgebrochenen Ästen und Bäumen zu kämpfen.
Die Feuerwehr hatte am Mittwoch mit zahlreichen abgebrochenen Ästen und Bäumen zu kämpfen.  © Einsatzfahrten Leipzig

In der Nacht zum Donnerstag sollte sich das Wetter wieder beruhigen.

Titelfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

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