Frühling in Hessen beginnt sonnig, es gibt aber einen Wermuts-Tropfen

Hessen/Offenbach - Zum Beginn des Frühlings scheint in weiten Teilen Hessens die Sonne von früh bis spät. Richtig gemütlich wird es allerdings nicht, denn gleichzeitig weht ein schneidender Ostwind, wie aus dem Bericht des Deutschen Wetterdienstes vom Samstag hervorgeht.

Eine junge Frau sitzt mit einem Buch in Kassel an der Fulda. (Archivbild)
Eine junge Frau sitzt mit einem Buch in Kassel an der Fulda. (Archivbild)  © Bild-Montage: dpa/Uwe Zucchi, wetteronline.de

"Hinter einer markanten Kaltfront, die auch Regen und in höheren Lagen Schnee im Gepäck hatte, ist kalte Meeresluft arktischen Ursprungs eingeflossen", berichtete Meteorologe Markus Übel.

Nun schlage die Stunde des mächtigen Hochs "Jürgen". Es gelangt immer trockenere Luft nach Deutschland.

"Dadurch haben Wolken kaum eine Chance, sodass in den kommenden Tagen die Sonne fast überall von früh bis spät scheinen wird, oft ist der Himmel dabei azurblau und wolkenlos", verspricht Übel.

Tagsüber schafft es die Märzsonne bis Dienstag durchaus, die Luft in Hessen auf Werte zwischen 6 bis 10 Grad zu erwärmen.

Der schneidende Ostwind sorgt aber dafür, dass sich die Temperaturen deutlich kälter anfühlen.

Nachts lasse der Wind jeweils vorübergehend nach, so der Meteorologe.

Deutscher Wetterdienst rechnet mit kräftigem Nachtfrost

"Durch den abflauenden Wind und den sternenklaren Himmel kann sich der Boden und die darüber befindliche Luft nach Sonnenuntergang rasch abkühlen. Es ist daher mit kräftigen Nachtfrösten zu rechnen."

Verbreitet würden Tiefstwerte zwischen -3 und -8 Grad erreicht. Frostempfindliche Pflanzen sollten dringend reingeholt werden. Erst zum nächsten Wochenende werde es wieder deutlich milder.

Titelfoto: Bild-Montage: dpa/Uwe Zucchi, wetteronline.de

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