Die Hitze legt eine Pause ein: Heftige Gewitter über weite Teile des Landes erwartet!

Berlin - Nimmt die Hitzewelle bald ein vorläufiges Ende? Zwar wird auch der Wochenstart noch schwülwarm. Doch Tief Ulfert dürfte bald für etwas Abkühlung sorgen.

Hitze-Pause ist in Sicht. Gewitter mit viel Niederschlag ereilen uns am Sonntag
Hitze-Pause ist in Sicht. Gewitter mit viel Niederschlag ereilen uns am Sonntag  © Julian Stratenschulte/dpa

In weiten Teilen Deutschlands müssen sich die Menschen am Sonntag auf teils heftige Gewitter einstellen. Am Nachmittag ziehen von Westen her Unwetter mit Starkregen übers Land.

Niederschlag von 25 bis 40 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit sei möglich, heißt es vom Deutschen Wetter-Dienst (DWD). Lokal könne es auch zu extremen Unwettern kommen.

Am Sonntag ist zwar noch mit einer extremen Wärmebelastung zu rechnen. Für die folgenden Tage sah der DWD allerdings in seiner Prognose jüngst ein wenig Abkühlung in Sicht.

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"Zu Beginn der kommenden Woche überquert uns die Kaltfront von Tief Ulfert ostwärts und verdrängt die Hitze", heißt es. Auch wenn die größte Unwettergefahr gebannt ist, dürfte es weiter Schauer und Gewitter geben.

Erhebliche Schäden nach Tornado in Belgien und Unwetter in Niederlanden

Zwei Häuser sind nachdem ein Tornado, der in der Nacht durch Beauraing fegte, abgedeckt.
Zwei Häuser sind nachdem ein Tornado, der in der Nacht durch Beauraing fegte, abgedeckt.  © dpa/BELGA/Anthony Dehez

Bei einem Tornado im südbelgischen Beauraing wurden am Samstag zudem 17 Menschen leicht verletzt. 92 Gebäude wurden beschädigt, wie die Nachrichtenagentur Belga am Sonntag unter Berufung auf die Stadtverwaltung berichtete. Bilder zeigten komplett abgedeckte Dächer, zerborstene Scheiben und kaputte Autos. Etwa zehn Wohnhäuser seien unbewohnbar, hieß es weiter.

In den Niederlanden hatten Unwetter bereits zuvor erhebliche Schäden angerichtet: Westlich von Utrecht wurden am Freitag sechs Häuser so stark beschädigt, dass sie vorläufig nicht mehr zu bewohnen sind. Neun Menschen wurden verletzt.

In der Region des Nationalparks Utrechtse Heuvelrug wurden zudem Tausende Bäume umgeknickt.

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Möglicherweise habe es sich um einen Tornado gehandelt, sagte ein Behördensprecher. Untersuchungen des Wetterdienstes dazu seien noch nicht abgeschlossen. Auch in Teilen Deutschlands kam es zu wetterbedingten Verkehrsbehinderungen.

Zwei Autos fahren während Starkregen und Gewitter über eine Straße. Nordrhein-Westfalen wurde in der Nacht von teils schweren Gewitter getroffen. In den benachbarten Niederlanden hatten Unwetter bereits erhebliche Schäden angerichtet.
Zwei Autos fahren während Starkregen und Gewitter über eine Straße. Nordrhein-Westfalen wurde in der Nacht von teils schweren Gewitter getroffen. In den benachbarten Niederlanden hatten Unwetter bereits erhebliche Schäden angerichtet.  © Marcel Kusch/dpa

Von Tag zu Tag steigt derzeit auch vielerorts die Gefahr von Waldbränden. Bei dem bisher größten Brand in Brandenburg seit Beginn der Saison kämpften Feuerwehrleute auf einer Fläche von zehn Hektar bei Bötzow (Oberhavel) nordwestlich von Berlin gegen die Flammen.

Bis auf drei Kreise galt in Brandenburg am Samstag nach Angaben des Umweltministeriums landesweit die höchste Gefahrenstufe fünf. Auch in anderen Bundesländern kam es bereits zu Bränden.

Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa, Marcel Kusch/dpa

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