Fast 50 Grad Celsius! Dutzende Todesfälle durch Extreme Hitze

Von Denise Sternberg

Vancouver - Die anhaltende Hitzewelle im Westen Kanadas hat für neue Höchsttemperaturen gesorgt und zu mehreren Todesfällen beigetragen. 49,5 Grad Celsius zeigte das Thermometer am Dienstag in Lytton (Provinz British Columbia) an, wie die örtliche Wetterbehörde auf Twitter mitteilte.

Abkühlung ist bei den hohen Temperaturen zwingend notwendig. Die Hitze trug ihren Teil zu dutzenden Todesfällen bei.
Abkühlung ist bei den hohen Temperaturen zwingend notwendig. Die Hitze trug ihren Teil zu dutzenden Todesfällen bei.  © Jeff Mcintosh/The Canadian Press/AP/dpa

Das sei ein "Allzeit-Temperaturrekord". Die Werte seien allerdings vorläufig und könnten noch aktualisiert werden, hieß es weiter.

Die Hitze habe bereits zu Dutzenden Todesfällen beigetragen, berichten kanadische Medien.

Seit Freitag seien in der Provinz British Columbia mehr als 100 plötzliche Todesfälle bei der Polizei gemeldet worden, berichtete der TV-Sender CBC. Extreme Hitze werde in der Mehrzahl der Fälle als Mitursache angesehen. Sie soll auch in den kommenden Tagen andauern.

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Allein in der Stadt Burnaby östlich von Vancouver seien in einem Zeitraum von 24 Stunden mehr als 25 Menschen plötzlich gestorben, teilte die Royal Canadian Mounted Police am Dienstag mit.

Unter den Toten seien viele ältere Menschen gewesen. Die Polizei rief die Bevölkerung auf, besonders auf Risikogruppen zu achten.

Rekordhitze von 49,5 Grad Celsius wurde in Lytton (Kanada) gemessen

"Es ist unbedingt erforderlich, dass wir uns bei dieser extremen Hitze umeinander kümmern", sagte Polizeisprecher Mike Kalanj. In der Westküstenmetropole Vancouver wurden mehrere klimatisierte Zentren eingerichtet, wo Menschen Zuflucht vor der Hitze finden können.

Titelfoto: Jeff Mcintosh/The Canadian Press/AP/dpa

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