Ganze Stadt nach Wetter-Katastrophe überflutet, mindestens ein Toter

Catania - Nach den starken Niederschlägen und Überschwemmungen zum Wochenbeginn stellt sich Süditalien auf weitere und womöglich noch schwerere Unwetter ein.

Heftige Unwetter mit Überschwemmungen haben Sizilien heimgesucht und mindestens ein Todesopfer gefordert.
Heftige Unwetter mit Überschwemmungen haben Sizilien heimgesucht und mindestens ein Todesopfer gefordert.  © Orietta Scardino/ANSA via ZUMA Press/dpa

Das sagte der nationale Zivilschutz-Chef Fabrizio Curcio am Mittwoch nach einem Krisengespräch mit den örtlichen Behörden in Catania.

Die Stadt auf Sizilien war am Dienstag nach intensiven Regenfällen überschwemmt worden, ganze Straßen und Plätze standen teilweise einen Meter unter Wasser. Ein Mann starb, weil er von den Wassermassen unter sein Auto gedrückt wurde.

"Es ist noch nicht vorbei", warnte Curcio laut Nachrichtenagentur ANSA. Nach einer kurzen Ruhephase soll es am Donnerstag oder Freitag wieder zu einer deutlichen Wetter-Verschlechterung kommen, sagte er.

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Dabei wird befürchtet, dass ein sogenannter Medicane entsteht, ein Wirbelsturm im Mittelmeer (englisch: Mediterranean Hurricane). Diese braue sich bereits zwischen Süditalien und Malta zusammen.

Catanias Bürgermeister Salvo Pogliese ordnete an, an den beiden Tagen die Schulen und nicht-essenzielle Geschäfte geschlossen zu halten.

Nachdem Sizilien von einem heftigen Unwetter mit Überschwemmungen heimgesucht wurde, werden in der Stadt Catania nun die Schäden sichtbar.
Nachdem Sizilien von einem heftigen Unwetter mit Überschwemmungen heimgesucht wurde, werden in der Stadt Catania nun die Schäden sichtbar.  © Andrea Di Grazia/LaPresse/AP/dpa

Staatspräsident Sergio Mattarella (80), Ministerpräsident Mario Draghi (74) und Innenministerin Luciana Lamorgese (68) sprachen den Betroffenen der schweren Unwetter und Überschwemmungen ihre Anteilnahme und den Rettungskräften Dank aus. In der Provinz Catania am Fuß des Vulkans Ätna sei die Feuerwehr zu fast 200 Einsätzen innerhalb von 24 Stunden ausgerückt.

Titelfoto: Orietta Scardino/ANSA via ZUMA Press/dpa

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