Klimawandel? Juli in Thüringen ungewöhnlich heiß und mit zu wenig Regen

Erfurt - Thüringen hat in diesem Jahr einen ungewöhnlich heißen und trockenen Juli erlebt.

Der Juli in Thüringen war geprägt von Trockenheit, viel Sonne und zu wenig Regen. (Archivbild)
Der Juli in Thüringen war geprägt von Trockenheit, viel Sonne und zu wenig Regen. (Archivbild)  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Mit 18,8 Grad lag die Durchschnittstemperatur 2,4 Grad höher als der Mittelwert der Referenzperiode 1961 bis 1990, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Leipzig am Freitag mitteilte.

Dabei schien die Sonne 245 Stunden im Juli (30-jähriger Mittelwert: 205 Sonnenstunden).

Gleichzeitig war der Juli in Thüringen ungewöhnlich trocken: Nur 40 Liter Regen fielen pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Im Schnitt der Jahre 1961 bis 1990 waren es 63 Liter.

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In ganz Deutschland erleben die Menschen den Heumonat in diesem Jahr eher mediterran als mitteleuropäisch.

Der Juli 2022 sei "deutlich zu warm, erheblich zu trocken sowie sehr sonnig" ausgefallen, so der DWD.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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