Nach Unwetter-Tief "Emmelinde": Sachsen-Anhalt blieb verschont

Magdeburg - Nach dem Orkantief "Emmelinde" sind in Sachsen-Anhalt keine größeren Schäden zu verzeichnen.

Auf den Autobahnen herrschte durch Aquaplaning eingeschränkte Sicht.
Auf den Autobahnen herrschte durch Aquaplaning eingeschränkte Sicht.  © Matthias Strauß

Nach Angaben des Innenministeriums vom Samstagmorgen gab es nur einige kleinere wetterbedingte Einsätze von Polizei und Feuerwehr.

Auch ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bestätigte, dass Sachsen-Anhalt vergleichsweise "harmlos davongekommen" sei. Trotzdem seien teils kräftige Gewitter und schwere Sturmböen aufgetreten.

Aquaplaning und eine Sichtweite von unter 50 Metern sorgte auf den Autobahnen für gefährliche Fahrbahnverhältnisse. Auf der A 2 zwischen Helmstedt und Magdeburg wurde deshalb die Höchstgeschwindigkeit herabgesetzt. Zum Glück passten sich die meisten Autofahrer an. Es gab keine nennenswerten wetterbedingten Unfälle.

Sommerwetter in Deutschland: Neue Gewitterfront bereits im Anmarsch?
Wetter Sommerwetter in Deutschland: Neue Gewitterfront bereits im Anmarsch?

Der DWD hatte für Sachsen-Anhalt am Freitagabend vor schweren Unwettern gewarnt. In anderen Teilen Deutschlands wütete "Emmelinde" deutlich stärker.

Besonders betroffen war dabei das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Titelfoto: Matthias Strauß

Mehr zum Thema Wetter: