Rund ein Jahr nach Flutkatastrophe: Erft zeigt wegen Hitze derzeit mehr Kies als Wasser

Bad Münstereifel - Im Juli-Hochwasser 2021 stand in Bad Münstereifel in der Erft das Wasser mehrere Meter hoch. Wegen der anhaltenden Hitze hat sich die Situation allerdings vollkommen verändert.

13 Monate nach der Flutkatastrophe ist die Erft zum Großteil der Hitze zum Opfer gefallen und stark ausgetrocknet.
13 Monate nach der Flutkatastrophe ist die Erft zum Großteil der Hitze zum Opfer gefallen und stark ausgetrocknet.  © David Young/dpa

Derzeit beträgt der Wasserstand nur ein paar Zentimeter: Das Flussbett besteht vor allem aus Kies und Steinen, durch die ein schmales Wasserband fließt.

In der von der Juli-Flut des vorigen Jahres schwer getroffenen mittelalterlichen Stadt sind immer noch Bauarbeiter unterwegs. Sie beseitigen die Hochwasser-Schäden. Die Wiederherstellung der Erftmauern ist noch nicht abgeschlossen.

Aber die Pflasterung im Stadtkern ist zum großen Teil abgeschlossen, Geschäfte haben wieder geöffnet, und die Touristen kommen auch wieder. "Es hat sich sehr viel getan", berichtet ein Besucher.

Anders als vor einem Jahr präsentierte die Erft Mitte August 2022 ein Flussbett mit wenig Wasser. "Da fließt nicht viel, anders als vor einem Jahr", sagte ein Fachmann. Das unterstreichen auch die Daten des Pegels.

Im Juli 2021 wurden am Pegel Eicherscheid oberhalb von Bad Münstereifel maximal 380 Zentimeter gemessen. In diesen Tagen waren es dort 15 Zentimeter.

Titelfoto: David Young/dpa

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