Schwere Unwetter über Deutschland: Drei Tornados, ein Toter!

Deutschland - Gewitter, Starkregen, Orkanböen, Tornados: Unwetter haben in Teilen Deutschlands schwere Schäden verursacht. Betroffen war vor allem das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Ein Tornado zog am Freitag eine Schneise der Verwüstung durch Paderborn.
Ein Tornado zog am Freitag eine Schneise der Verwüstung durch Paderborn.  © Lino Mirgeler/dpa

Allein in Paderborn wurden laut Polizei insgesamt 43 Menschen verletzt. Einige von ihnen schwer, wie ein Sprecher am Samstagmorgen der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigte Tornados in Paderborn, Lippstadt und in Höxter!

Am Samstag sollte das Gewittertief nach Angaben des Wetterdienstes ostwärts über Mecklenburg-Vorpommern abziehen. Im Süden sei noch vereinzelt mit Gewittern zu rechnen.

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Die Menschen im Nordosten können sich auf einen Wechsel aus Sonne und Wolken einstellen und auch im Südwesten soll es sonnig, jedoch nicht mehr so warm wie bisher werden.

Es stünden umfangreiche Aufräumarbeiten an, sagte der Polizeisprecher in Paderborn. Lose Dachziegel, umgestürzte Baugerüste und Äste, die in Fenster gekracht seien, beschrieb der Polizeisprecher die Schäden vom Freitagabend.

Auch an anderen Orten wurden schwere Verwüstungen gemeldet - ein Mensch kam ums Leben

Feuerwehr und Polizei waren unermüdlich im Einsatz.
Feuerwehr und Polizei waren unermüdlich im Einsatz.  © Lino Mirgeler/dpa

Im Mittelfranken in Bayern wurden während des dortigen Unwetters 14 Menschen beim Einsturz einer Holzhütte verletzt, darunter mehrere Kinder. Das Unglück ereignete sich am Freitagabend in Spalt (Landkreis Roth) nahe dem Großen Brombachsee.

Einer Polizeisprecherin zufolge hatten angesichts des in Bayern aufziehenden Unwetters mehrere Urlauber in der rund 85 Quadratmeter großen Hütte Schutz gesucht, die dann zur Seite gekippt und in sich zusammengefallen sei.

Ein 38-jähriger Mann starb in Rheinland-Pfalz, als er beim Betreten eines unter Wasser stehenden Kellers einen Stromschlag erlitt, dadurch zu Fall kam und vermutlich mit dem Kopf aufschlug, wie die Polizei mitteilte.

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In Sachsen unterbrach wegen eines Gewitters über Leipzig die Band Rammstein ihr Konzert am Freitagabend für eine halbe Stunde. 45 Minuten nach Beginn der Show wurden die Menschen in der Arena aufgefordert, den Innenraum des Stadions zu verlassen und Schutz zu suchen. Nach 15 Minuten wurden die Fans zurück in den Innenraum gelassen.

Die Sturmschäden gehen in die Millionen.

Titelfoto: Montage: Lino Mirgeler/dpa, Lino Mirgeler/dpa

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