Menschenmassen am Strand: Hier ist kein Zentimeter mehr frei

Bournemouth - Die Hitzewelle lässt nicht nach und sorgt in Großbritannien vielerorts für völlig überfüllte Strände. Aktuelle Bilder aus dem Küstenort Bournemouth zeigen nahezu kein freies Stückchen Strand mehr.

Bournemouth: Menschen verbringen dicht gedrängt Zeit am Strand.
Bournemouth: Menschen verbringen dicht gedrängt Zeit am Strand.  © Andrew Matthews/PA Wire/dpa

Ein Meer aus Menschen: Dicht an dicht drängen sich die Sonnenanbeter trotz Corona-Gefahr am Strand von Bournemouth, seitdem Großbritannien schon seit Tagen unter einer brachialen Hitzewelle ächzt und schwitzt.

Einige Gruppen campen sogar über Nacht an den Stränden, um sich eine erstklassige Position im Sand zu sichern, wie Metro berichtet.

Die Hoffnungen der Behörden, die Menschen mögen trotz der extremen Temperaturen auch an das Coronavirus denken, dürften mittlerweile erloschen sein.

Tatsächlich war die Sommerhitze im Vereinigten Königreich lange nicht mehr so intensiv wie jetzt. Selbst an den Küsten zeigt das Thermometer teils mehr Grad Celsius als bei uns mitten auf dem Land.

An Abstand, Mund-Nasen-Schutz oder gar soziale Distanzierung denkt da fast keiner mehr.

Voraussichtlich bis weit in die kommende Woche hinein werden die Briten noch mit der afrikanischen Hitze leben müssen. Auch von der für Montag und Dienstag angekündigten Gewitterfront erwartet man keine signifikante Besserung der Lage.

Großbritannien ist das am stärksten von Covid-19 betroffene Land in Europa. Regelmäßig lässt sich die Regierung unter Boris Johnson neue Maßnahmen einfallen, um eine zweite Corona-Welle zu verhindern. Bislang war davon wenig von Erfolg gekrönt.

Titelfoto: Andrew Matthews/PA Wire/dpa

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