Steigt die Sturmgefahr an deutschen Küsten? Hier gibt es Antworten

Geesthacht - Mit dem Klimawandel wird Experten zufolge die Zahl extremer Wetterereignisse zunehmen – beispielsweise auch von Stürmen in Küstenregionen.

Spaziergänger gehen während eines Sturms an der Kieler Förde entlang.
Spaziergänger gehen während eines Sturms an der Kieler Förde entlang.  © Gregor Fischer/dpa

Viele Menschen fragen sich bei einem schweren Sturm, ob dieser auf den Klimawandel zurückzuführen ist. Eine Antwort darauf will die Website "Sturmmonitor" des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) bieten, die jetzt online gegangen ist. 

Der Sturmmonitor vergleicht die aktuelle Sturmsituation mit Winddaten aus den vergangenen sieben Jahrzehnten, wie das Zentrum am Mittwoch mitteilte. Die Website richte sich gleichermaßen an die interessierte Öffentlichkeit, die Medien und Behörden.

Besucher der Website können beispielsweise ablesen, wie viele Stürme es in der laufenden Saison oder im vergangenen Monat gegeben hat und inwieweit die Zahl vom langjährigen Trend abweicht. 

"Im Hinblick auf den Klimawandel dürfte für viele besonders interessant sein, dass die vergangenen Jahre keineswegs die sturmreichsten waren", sagte der Meteorologe Oliver Krüger. 

So sei die Sturmintensität in den 1980er und frühen 1990er Jahren deutlich größer gewesen als heute. Das schwerste Sturmereignis sei der Orkan "Adolph Bermpohl" im Jahr 1967 gewesen.

Titelfoto: Gregor Fischer/dpa

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