Sturm und Niedrigwasser im Norden: Deutsche Bahn stellt Fährverkehr teilweise ein

Emden - Stürmisches Wetter und Niedrigwasser haben an der Küste den Fährverkehr zu einigen Ostfriesischen Inseln durcheinandergebracht.

Der Deutsche Wetterdienst erwartete am Donnerstag an der Küste Sturmböen der Stärke 8 bis 9.
Der Deutsche Wetterdienst erwartete am Donnerstag an der Küste Sturmböen der Stärke 8 bis 9.  © Volker Bartels/dpa

Zwischen Harlesiel und der Insel Wangerooge wurden am Donnerstag alle Fährverbindungen wegen zu geringen Wasserständen abgesagt, wie die Deutsche Bahn (DB) mitteilte.

Die Deutsche Bahn betreibt den Fährverkehr nach Wangerooge. Auch von und zu den Inseln Langeoog und Spiekeroog fielen wegen des Niedrigwassers am Donnerstag Abfahrten aus oder wurden verschoben.

Die niedrigen Wasserstände treten insbesondere bei kräftigem Ostwind auf. Nach Angaben des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sollte das Abendhochwasser an der niedersächsischen Küste um bis zu zweieinviertel Meter niedriger auflaufen als das mittlere Hochwasser.

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Der Deutsche Wetterdienst erwartete am Donnerstag an der Küste Sturmböen der Stärke 8 bis 9. Für die Nordseeinseln rechneten die Meteorologen auch mit schweren Sturmböen der Stärke 10 und Windgeschwindigkeiten um 95 Stundenkilometern.

Auch im nordwestlichen Binnenland Niedersachsens sollte es bis zum Donnerstagnachmittag stürmisch bleiben.

In Wilhelmshaven wurden wegen des Sturms Teile des Friesendamms gesperrt.

Titelfoto: Volker Bartels/dpa

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